Sonntag, 9. August 2026

Müllers Mode Magazin


​Meine Meinung zur Mode ist meistens mau.Ich selbst bin eigentlich immer zufrieden mit meiner Kleidung,sei sie nur irgendwie blau oder grau,auch schwarz erscheint mir schon schön.Deswegen halte ich mich mit Kritik zurück.Doch der neuste Trend der Herrenmode erfordert eine Stellungnahme und eine klare Position.Es geht - ihr ahnt es schon - um die Ballonhose für den Herrn. - - - Wurde die Ballonhose eigentlich einmal von modischen Sittenwächtern erfunden,die das weibliche Bein vor anzüglichen und übergriffigen Blicken ewiggeiler Männer schützen wollten,so ist dies als Maßnahme fürs Männerbein eigentlich völlig irrelevant.Im Ansatz war die Knickerbockerhose schon mal ein früher Versuch,das Bein das Mannes modisch hervorzuheben,aber das hatte damals(so um 1900 herum)eher praktische Gründe.Die Hosen sollten beim Golf spielen untenrum nicht schmutzig werden und die Form der Wade war absolut uninteressant .Natürlich wird die Ballonhose von modebewussten, selbstkritischen Damen auch benutzt,um Problembeine zu verstecken,aber ist das bei Männerbeinen wirklich nötig?(So)

Modekritik ist  - wie gesagt - nicht gerade meine Kernkompetenz, also lasse ich den Fachmann sprechen und schließe mich seiner Meinung an (zitiere hier,ohne Erlaubnis die Meinung des Herrn Max Scharnigg aus der SZ

Und das muss ja auch mal gesagt werden!Vor allem gefällt mir diese Mode,weil sie absolut nicht giftig und trotzdem männlich ist - - vielen Dank für diesen Hinweis,also ist die Ballonhose auch für mich tragbar.Allerdings mit der Linearität meines Oberkörpers bin ich nicht so ganz zufrieden und werde daran arbeiten.Versprochen!

Mittwoch, 29. Juli 2026

Bilder aus dem Urlaub

Soeben aus London eingetroffen.                Bilder von einer Escher-Ausstellung.

Einfach genial.

Freitag, 24. Juli 2026

Literatur um 10 bis 11

Für meine Generation und mich waren Bücher eigentlich etwas Unersetzliches und fast Heiliges.Zur Einschlafzeit wurden sie heimlich mit der Taschenlampe unter der Bettdecke verschlungen und die Inhalte waren unerhört und sensationell.Keiner sollte wissen,daß man heimlich las und alle wussten es und die Eltern freuten sich darüber daß das Kind so eine Leseratte war,auch wenn das Aufstehen morgens nicht immer ganz leicht war.Nach Kästner war dann Karl Mai angesagt mit Winnnetou und Old Shatterhand.Bücher waren immer dabei,ob in den Ferien oder im Krankenhaus.Ein Leben ohne Bücher - möglich,aber fast ausgeschlossen.Ganz anders jetzt die Generation meiner Enkel.Haben sie doch schon während des Saugens an der Mutterbrust mit dem großen Zeh die Smartphonebuttons gedrückt und als sie dann abgestillt waren erklärten sie dem Opa,wo beim „Handi“ die Post abgeht.Bücher werden in der fortgeschrittenen Pubertät zum Ballast und mein elfjähriger Enkel klärt mich auf,das er eher sachlich-wissenschaftliche Stoffe im Internet verfolgt,als daß er Romane liest.Zur Entspannung gibt er sich das eine oder andere Videospiel,bei dem dann unter anderem Kontinente erobert werden und aber auch außerirdische Eindriglinge vernichtet werden müssen,dami Ruhe im Karton ist.Der Opa steht daneben und versteht die Welt nicht mehr.Allerdings bei kritischer Selbstbetrachtung fällt ihm auf ,daß er auch schon ein bisschen Smartphonesuchtanzeichen bei sich spürt und daß beim Treffen mit seiner Rentnergruppe jeder sein Phone dabei hat und manchmal sitzen sie alle am Wirtshaustisch und tippen auf den Dingern rum.Dennoch,wenn ich etwas lesen will,greife ich immer wieder auf das Buch aus Papier und auf die gedruckte Tageszeitung zurück und lasse die e-Medien noch nicht total in meinen Alltag.Da werden wohl noch einige Bäume verarbeitet werden müssen um meinen Informationsdurst zu stillen.

Ausgelöst wurden solche Gedanken,als ich das oben gezeigte Buch „Emil und die Detektive „unberührt in einem Bücherkontainer an der Straße entdeckte und auf der Seite drei die Geburstagsgrüße von Tante Gisela an den  zehnjährigen Steffan zu finden waren.Sie wünschte dem lieben Steffan viel Spaß beim Lesen. -  - das Buch war unberührt und ladenneu und ich hatte den Eindruck,daß der liebe Steffan das Buch und die Karte der Tante unbesehen vorgestern sofort nach Erhalt in den Kontainer gesteckt hat vielleicht in der Hoffnung,jemandem eine Freude zu machen.

Mittwoch, 22. Juli 2026

Aus Küche und Keller (11)

Risotto zuzubereiten ist eine meiner „Kernkompetenzen“.Schon sehr lange  besorg ich mir den Reis aus Italien.Anfangs hab ich ihn einfach im Supermarkt gekauft und war mit den Ergebnissen sehr zufrieden.Seit ich jedoch den Ursprung des Reises in Isola della Scala, der Reisstadt in Oberitalien kennengelernt hatte,kaufe ich nur noch dort bei MEINEM Reisbauern ein.Das ist die Familie Melotti,die das ganze Reisprogramm produziert.Die Sorten,die ich bevorzuge sind „Vialone Nano“ und der „Carnaroli“.Der Nano ist ein wenig „nussiger“ während der Carnaroli feiner rüber kommt.Demnach nehme ich zb. um ein Risotto mit Steinpilze zu machen den Nano und wenn es Fenchelrisotto mit Seezunge werden soll ist der Carnaroli die Wahl.

Heute gab es ein Fenchelrisotto mit Zucchini.Da schneide ich zuerst eine mittelgroße Fenchelknolle in feine Stücke.Die brate ich mit einer Tasse Reiskörnern und einem Teelöffel Zucker in Olivenöl an,bis sich am Boden des Topfes ein Röstsatz bildet.Dann gebe ich etwa mehr als einen halben Liter Gemüsebrühe dazu.Das kocht etwa 5 Minuten und dann gebe ich die kleingeschnittennen Zucchinistücke dazu.Nochmal 5 Minuten kochen,dann gebe ich fein gehackte Petersilie und ca 80Gramm geriebenen Parmesan dazu.Insgesamt soll das ganze etwa 25-30 Minuten kochen.Damit das Risotto nicht zu fest wird gebe ich im Endstadium immer ein wenig Weißwein dazu und schmecke es am Ende mit einem Spritzer Zitronensaft und dem Abrieb einer halben Biozitrone und einem Esslöffel Olivenöl ab.

Sonntag, 19. Juli 2026

Vaterfreuden

Kinder kriegen ist nicht schwer - 

Vater sein dagegen sehr!

Diese alte Weisheit bestätigt sich wie nie zuvor im Falle des Herrn Spahn.War er noch vor nicht allzu langer Zeit strikt und aus tiefsten moralischen Gründen dagegen,daß normale Bürger mit unerfüllten Kinderwünschen sich einer „Leihmutter“ bedienen,so beschloss er für sich und seinen Ehemann,daß dieses Verbot für ihn nicht gelten soll.Heimlich,still und leise ließ er, scheinbar in USA - wo das nicht verboten ist-eine „Leihmutter“ seinen und seines Partnersq Kinderwunsch erfüllen.Wer kennt den Preis?Ich sehe das als einen Riesenskandal und eine Unverschämtheit dem Wahlvolk,aber auch diesem seinem eigenen Kind gegenüber.Wird dieses Kind doch immer mit dieser politischen Farce belastet sein.Wegen ihm musste Papa ,der ja ein ambitionierter Politiker ist (war) seine Zukunftspläne aufgeben.Mein Facit in dieser Angelegenheit ist:Jens hat‘s verkackt ! Diese Aktion vor den Wahlen im Osten ist Wasser auf die Mühlen der AfD und sie werden es bis zum  - Gehtnichtmehr - ausschlachten.Spahns Rücktritt ist das Mindeste,was er tun sollte.Ich wäre sogar dafür,daß so ein Stümper sofort Elternzeit nimmt und dann ganz sachte -auf nimmer Wiedersehen von der Politbühne verschwindet.Aber leider glaube ich,daß das nicht geschehen wird und er wird jammern,wie ungerecht die Welt ist und vielleicht eine Gesetzesänderung im Bundestag (dem er ja weiterhin angehören wird) einbringen,durch die es gleichgeschechtlichen Eheleuten …usw.Gab es doch schon immer Menschen,die „Wein trinken aber Wasser predigen“,so ist in diesem Fall jedoch der Protagonist von einer seltenen Dämlichkeit,da er sich scheinbar nicht bewusst war.wie sein Tun öffentlich bewertet wird.Er ist doch schon lange genug im politischen Geschehen und  hat anscheinend nichts gelernt.Eine einfache Adoption hätte doch genügt und niemand würde sich darüber aufregen.

Wir leben in einer Zeit,in der das Unabänderliche nicht mehr akzeptiert wird-ich glaube zu wissen wovon ich rede - vielleicht bin ich ja auch so einer ..??!!??

Eigentlich wollte ich nichts Politisches hier kommentieren,aber das hier ist ja noch schlimmer als TRUMP!

Das richtige Zitat ist: „Vatrer werden ist nicht schwer …

Dienstag, 14. Juli 2026

Backe,backe Kuchen

der Bäcker hat gerufen… - mal sehen,wer kommt,wenn ich rufe.Aber ich brauche nicht laut rufen - das riecht so gut,daß die Leute ungerufen kommen und ihren Teil davon haben wollen.Heute hab ich mal wieder mein Bäckergen ausgelebt und einen wunderbaren Aprikosentarte angefertigt.Er ist gelungen und schmeckt sogar.

Mmm - man kann auch Sahne darauf machen.Guten Appetit!!!